Mittwoch, 18. Mai 2011
Hartnäckiges Zeug ...
Gestern nachmittag kam die ernüchternde Nachricht vom Dachdecker: Die alte Teerschicht ist hartnäckiger als gedacht und lässt sich nicht so einfach entfernen, wie zuvor angenommen.
Somit werden wir die neue Teerschicht diese Woche noch nicht bekommen.
Daher werden wir am Samstag nochmals an Werk gehen dürfen, um den Rest dieser schwarzen Pappe zu entfernen und die Oberfläche der Bodenplatte vollständig zu säubern.
Montag, 16. Mai 2011
Weg mit der alten Pappe ...
Ein weiterer anstrengender Tag liegt hinter uns. Heute habe ich die ganzen Nägel, mit denen die Stromkabel befestigt waren, mit der Flex abgeschnitten (so ca. 200 Stück).
Anschließend habe ich mit dem Dachdecker die alten, kaputten Teerpappen von der Sohleplatte abgeschnitten und entfernt.
Ab morgen wird die neue Teerabdichtung aufgeklebt.
Samstag, 14. Mai 2011
Das EG ist jetzt "kabelfrei" ...
So, es ist geschafft, dank der Hilfe von zwei Freunden haben wir heute die gesamte Elektroverkabelung aus dem Erdgeschoss ausgebaut.
Die Verkabelung befindet sich nun in diesem Sack:
@Super vielen Dank an Michi und Nici!!!
War echt ein gutes Stück Arbeit, aber somit hat nun der Dachdecker für Montag eine freie Arbeitsfläche, um die Teerabdichtung auf der Sohleplatte zu erneuern.
Montag geht es dann weiter.
Freitag, 13. Mai 2011
Was für Putz ist sinnvoll?
Wir haben gestern die Angebote für die Putzarbeiten erhalten. Allerdings stellen wir uns jetzt die Frage, welchen Putz wir nehmen sollen, die Preise sind unterschiedlich, die Materialien bestimmt auch, aber was ist für unser Haus geeignet und gut?
Zur Auswahl stehen derzeit "normaler Gips-Putz", "Kalk-Zement Putz" und "MultiGips MP AquaProtect".
Wir hörten, dass normaler Gips-Putz für Feuchträume, wie Bad, WC, Küche etc. nicht so gut geeignet sei, da er die Feuchtigkeit zu stark aufnimmt.
Kalk-Zement-Putz hat in Feuchträumen bessere Eigenschaften, da er die Feuchtigkeit nicht annimmt, zudem eine härtere Oberfläche bietet als normaler Gips-Putz, sich jedoch dagegen nicht so glatt schleifen lässt. Kalk-Zement-Putz ist in der Oberfläche immer etwas "rustikaler" als der glatte Gips-Putz.
Nun haben wir ein Angebot über "MultiGips MP AquaProtect" erhalten. Der Preis liegt ähnlich hoch, wie beim Kalk-Zement-Putz, soll aber dafür die Vorteile der zwei zuvor beschriebenen Oberflächen vereinen: Glatte Oberfläche, hohe Festigkeit und wasserabweisend.
Zur Zeit liegt uns nahe, den zuletzt genannten "MultiGips MP AquaProtect" zu nehmen.
Hat jemand Erfahrung mit den genannten Produkten oder Ideen für uns?
Dienstag, 10. Mai 2011
Erster Vororttermin mit dem Dachdecker …
Gestern Abend habe ich mich dann auch gleich noch mit dem Dachdecker an der Baustelle getroffen, um alle Punkte noch einmal durchzusprechen. Da ja auch die Teerabdichtung der Sohle im Erdgeschoss stark beschädigt ist, wird dies eines der ersten Aktionen des Dachdeckers sein. Dazu muss jedoch die gesamte Elektroverkabelung im EG wieder entfernt werden, da diese durch die Neuverlegung der Teerbahnen verbrennen würde.
Damit ist unser nächstes Wochenende verplant, weil wir aus Kostengründen dies selbst übernehmen werden:
- Sämtliche Kabel beschriften
- Lageplan erstellen
- Kabelbäume zusammenbinden
- Alle Unterputzdosen herausnehmen
- Gesamte Verkabelung aufnehmen und lagern
- Die Stahlstifte, die zur Befestigung an der Sohlplatte dienten, mit einer Flexs bodeneben abschneiden
- Erdgeschoss ausfegen - fertig
Probleme mit der Statik?
Gestern Nachmittag hatten wir noch einmal die Gelegenheit gehabt, mit dem Sachverständigen persönlich zu sprechen und uns über einige Details zu unterhalten.
Im Wesentlichen sprach er die Statikverhältnisse und die Konstruktionen in den Ortgängen an. Da einige wesentliche, in der Statik vorgesehene Maßnahmen nicht umgesetzt worden sind, ist eine Nachberechnung der Statik erforderlich. Es muss überprüft werden, ob die Statik noch gegeben ist und wenn nicht, welche Maßnahmen zur Sicherung getroffen werden müssen. Auch für die Konstruktion der Ortgänge und dessen Isolierung und Abdichtung hat er uns die Unterstützung eines Statikers angeraten.
Wir haben daraufhin mit einem Freund und Statiker telefoniert, der sich der Sache in den nächsten Tagen annehmen wird. Die evtl. notwendigen Maßnahmen werden aber die Arbeiten am Dach nicht behindern, sodass wir unserem Dachdecker die Freigabe für den nächsten Montag erteilen konnten.
Jetzt sind wir dran ...
09. Mai 2011
Heute um 09:00 Uhr hat die Abnahme unseres Bautenstands und damit die Übergabe des Hauses von unserem ehemaligen Bauträgers an uns stattgefunden. Allerdings etwas anders als vorgesehen.
Was zuvor geschah:
Wir haben von einem vereidigtem Bausachverständigen ein Gutachten über den jetzigen Zustand unseres Hauses erstellen lassen.
Die Fertigstellung des Gutachtens ist für die erste Mai-Woche angekündigt worden.
Daraufhin hat unser Anwalt letzte Woche den Bauträger zur heutigen Abnahme eingeladen (Wir waren uns nicht sicher, ob tatsächlich jemand vom Bauträger zu diesem Termin erscheint.).
Sontag Abend um 22:00 Uhr hat unser fleißiger Sachverständige das Gutachten per E-Mail zugestellt, sodass der Abnahme formal nichts im Wege stand.
Nach kurzer Durchsicht des Gutachtens war uns jedoch schon klar, dass kein einziger Bauabschnitt mängelfrei ist und somit keine Leistung des Bauträgers abgenommen werden kann. Mit den meisten Mängeln hatten wir schon gerechnet, für die wir die möglichen Kosten in den letzten Wochen vorausgeplant haben. Das Dach wurde im Wert des Hauses gar nicht erst aufgeführt, da eine vollständige Erneuerung dessen erforderlich ist - der Wert des Daches und die Kosten für dessen Erneuerung heben sich nach Auskunft des Gutachters gegeneinander auf. Leider hat der Gutachter weitere, neue Mängel in der Statik festgestellt, von denen wir bisher nichts wussten – eine etwas unruhige Nacht lag uns bevor.
Wieder zurück zum Abnahmetermin:
Wir haben uns bei bestem Wetter um 09:00 Uhr an der Baustelle eingefunden: unser Anwalt und …wir. Der Geschäftsführer des Bauträgers hatte unserem Anwalt kurz zuvor abgesagt, jedoch auch keine Vertretung geschickt.
Die Abnahme fand somit ohne Beiwohnen des Bauträgers statt. Unser Anwalt wird dem Bauträger die Ergebnisse schriftlich mitteilen.
Als unsere erste Handlung nach der Abnahme haben wir das Bauschloss des Bauträgers durch ein eigenes Schloss ausgetauscht. … und in der Zwischenzeit wurde auch das neue Dixi geliefert.
Somit sind weitere, wesentliche Schritte auf unserem Weg zur Fertigstellung getan.
Freitag, 6. Mai 2011
Unser Dixi ist weg ...
Mittwoch musste Sanny feststellen, dass unsere Baustellentoilette abgeholt worden ist - wir düften dies wohl als Folge der Zahlungsschwierigkeiten unseres ehemaligen Bauträgers verstehen.
Ich habe somit gleich bei www.toitoidixi.de eine neue beauftragt, die wird sogar schon Monatg geliefert.
Sonntag Abend sollen wir nun endlich auch unser Gutachten bekommen. Daher haben wir den Geschäftsführer unseres ehemaligen Bauträgers am Montag Morgen (09.05.2011) zur Abnahme, bzw. teilweisen Abnahme eingeladen - wir sind gespannt, ob jemand kommt.
Montag, 2. Mai 2011
Lösungsansatz für unsere Ortgänge und Ziergiebel ...
Am Freitag haben wir mit einem Architekten mögliche Lösungen für die Ziergiebel und Ortgänge besprochen.
Dabei kam heraus, dass für die Ziergiebelseiten nur schwer eine Lösung mit echtem Verblendstein zu realisieren ist. Normaler Weise ist dies durchaus zu schaffen, dass hätte aber zu einem viel früheren Zeitpunkt mitgeplant werden müssen - schönen Dank.
Eine Lösung mit Riemchen ist denkbar, doch dass sollten wir lieber mit einem Rohbauer / Maurer abstimmen.
Zu der Situation mit den Ortgängen wurde uns bestätigt, dass eine Holzkonstruktion mit Dämmung nur sinnvoll befestigt werden kann, wenn auf den Ortgängen ein Ringanker aus Beton aufgebaut wird, da der Porotonstein kaum Halt bietet. Den Ringanker jetzt nachträglich aufzubauen ist jedoch nicht ganz so einfach und sollte ebenfalls mit dem Rohbauer / Maurer direkt besprochen werden.
So hatten wir gleich heute Morgen einen Termin mit einem vom Architekten empfohlenen Rohbauer. Für die Ziergiebelseiten hat dieser eine Lösung mit Verblend oder Riemchen abgelehnt. Aus statischen und energetischen Gründen hätte dies vorher berücksichtigt werden müssen. Er hat uns die Verkleidung mit Zinkblech empfohlen. Diese Lösung entspricht natürlich nicht unseren ursprünglichen Vorstellungen, aber zum jetzigen Zeitpunkt scheint es die beste Alternative zu sein, die wir haben.
Für die Ortgänge an den Giebelseiten hat er uns ebenfalls bestätigt, dass eine zuvor geplante Ringankerkonstruktion die beste Lösung gewesen wäre. Zum jetzigen Zeitpunkt wird dies aber nur schwer umzusetzten sein. Dafür hat er meinen Vorschlag für praktikabel gehalten, dass wir das Hintermauerwerk um ca. 10cm runter schneiden und für die Dämm-Holzkonstruktion lediglich alle 30cm ein Auflager aus Zement / Beton eingießen - fertig.
Somit sind wir aus dem heutigen Gespräch mit zwei guten Lösungsansätzen herausgekommen, die wir jetzt mit dem Dachdecker und Zimmermann abstimmen, da zumindest die Seiten der Ziergiebel und die spätere Konstruktion der Ortgänge durch den Dachdecker und Zimmermann umgesetzt werden sollen. Für das Runterschneiden des Hintermauerwerks sowie das Eingießen der Zementauflager werden wir einen Maurer beauftragen.
... es geht voran!
Gartenplanung ...
Da mittlerweile die Chancen ganz gut stehen, dass wir mit unserem Haus bis zum Herbst fertig werden können, haben wir beschlossen, uns ebenfalls zeitnah um die Gestalltung des Gartens zu machen.
Allerdings haben wir folgende Situation im Garten:
1. Der Vorbesitzer des Grundstücks hatte im Garten Betonplaten zur Abtrennung von Beeten genutzt - die sind da auch immer noch vergraben.
2. Es sind unzählige Überreste durch den Abriss des Althauses im Boden zu finden.
3. Durch den Bauschuttberg, der monatelang bei uns im Garten lag, ist ebenfalls eine starke Kontaminierung der Gartenfläche hervorgerufen worden.
Da wir keine Lust dazu haben, bei der Gartenpflege jahrelang auf Altlasten zu stoßen, haben wir uns dazu entschlossen, die gesamte Fläche noch einmal um 10-20cm abtragen zulassen, um dann neuen Mutterboden aufzufüllen.
Dies werden wir durch einen Tiefbauer durchführen lassen.
Für die Neuplanung des Gartens möchten wir einen Garten- und Landschaftsgestalter beauftragen.
Aufruf:
Da wir noch keinen geeigneten Kontakt haben, sind wir dankbar für gute Empfehlungen für Garten- und Landschaftsgestalter.
Sonntag, 1. Mai 2011
Neue Infos ...
Wir haben heute aus dem Internet erfahren, dass unser ehemaliger Bauträger nun offiziell die vorläufige Insolvenz angemeldet hat. Wir hatten ja schon seit langem kein gutes Gefühl mehr, was auch letzlich dazu geführt hat, dem Bauträger die außerordentliche Kündigung auszusprechen.
Wir können nur hoffen, dass die anderen Bauherren unseres Bauträgers kein böses Erwachen erleben mussten.
Für alle, die sich für solche Informationen interessieren der Link:
www.insolvenzbekanntmachungen.de.
PS: Wem es noch nicht aufgefallen ist, das Bauträgerwerbeschild ist zwischenzeitlich auch von unserer Baustelle verschwunden.
Montag, 25. April 2011
So, jetzt ist endlich aufgeräumt ...
Nachdem unser ehemaliger Bauträger einen großen Teil des Bauschutts endlich weggeräumt hatte, blieb es an uns, den restlichen Baumüll endlich weg zu schaffen, um einmal wieder Ordnung in dem Chaos zu haben.
Wie passte es da, dass unsere Nachbarn einen 10m³ Container organisiert haben. So war am Ostersamstag großes Aufräumen angesagt - und wir haben den Container voll gemacht. Da erklärt sich von selbst, dass wir am Sonntag einen Ruhetag brauchten :-)
So sieht es jetzt bei uns aus (... und die Tulpen blühen auch wieder):
Mittwoch, 20. April 2011
Erste Schritte auf unserem neuen Weg ...
Am Montag hat der Gutachter unseren Bau unter die Lupe genommen, um erstens festzustellen, was der Bauträger bisher hergestellt hat und zweitens, welche Mängel an den bisher erbrachten Leistungen vorliegen.
Ende April dürfen wir mit dem Ergebnis rechnen.
Parallel dazu haben wir erste Gespräche mit einem Architekten geführt, der für unsere Ziergiebel- und Ortgangskonstruktionen eine Lösung erarbeiten soll, damit wir auch hier endlich einen vernünftigen Abschluss bekommen.
... Weiteres hierzu folgt noch.
Auch mit dem Elektriker haben wir bereits eine Lösung gefunden, um mit den bereits angefangenen Arbeiten fortsetzen zu können.
Für die Estricharbeiten haben wir von einem unserer Nachbarn einen prima Tipp bekommen. Den ersten Kontakt haben wir bereits hergestellt.
Für alle weiteren Gewerke sind wir noch in der Recherche und für jegliche Empfehlungen dankbar. Insbesondere benötigen wir noch gute, empfehlenswerte Kontakte für:
- Putzarbeiten und
-
Bis bald!
Mittwoch, 13. April 2011
Kündigung des Bauträgers ...
Jetzt haben wir schon April und seit unserem letzten Eintrag ist mal wieder ein ganzer Monat vergangen, doch es gibt entscheidende Neuigkeiten:
Mitte März haben wir unserem Bauträger die außerordentliche Kündigung ausgesprochen. Einen Fortschritt konnten wir nicht mehr erkennen und auf unsere Fristen ist der Bauträger nach unserem Ermessen nicht eingegangen. Selbst der Bauschutt, dessen Beseitigung wir seit August 2010 anmahnen, ist erst nach Vorliegen der Kündigung beseitigt worden.
Ein Fortführen dieses Vertrags ist aus unserer Sicht nicht mehr tragbar gewesen.
Da für uns jeder Monat, den der Bau länger dauert, erhebliche Mehrkosten bedeutet, mussten wir diesen Schritt gehen, denn ernsthaft, wir möchten dieses Jahr noch fertig werden.
Daraufhin haben wir einen vereidigten Sachverständigen beauftragt, den Bautenstand zu dokumentieren, die Mängel festzustellen und ein Gutachten zu erstellen.
Morgen wird der Gutachter vor Ort sein und mit seiner Arbeit beginnen.
Wir hoffen dann, bis Ende April das Gutachten in den Händen zu halten, um dann eine Übergabe des vorliegenden Bautenstands zu ermöglichen. Im Anschluss werden wir mit den Restarbeiten beginnen.
Die weiteren Baumaßnahmen werden wir nicht mehr an einen anderen Bauträger vergeben, sondern in Eigenregie steuern.
Zwischenzeitlich haben wir einen Dachdecker unseres Vertrauen finden und beauftragen können, der sich um die Neueindeckung des Daches kümmern wird.
Als nächstes klären wir die Gewerke Sanitär, Heizung, Elektrik und Maurerarbeiten.
Wir sind guter Hoffnung, dass jetzt alles gut wird, denn jetzt haben wir alles selbst in der Hand.
Freitag, 11. März 2011
Kein Fortschritt in Sicht
Seit unserem letzten Eintrag sind wieder 2 Monate vergangen, auf der Baustelle hat sich jedoch nichts getan.
Da das Dach immer noch nicht vollständig abgedichtet ist, ist das Gebäude über mehrere Monate durch Regen und Schnee sehr feucht geworden.
Bisher konnten wir die Feuchtigkeit nur spüren, wenn wir das Haus betreten haben. Zwischenzeitlich deuten aber auch mehrere feuchte Stellen an den Innen- und Außenwänden deutlich darauf hin, dass weiterhin Wasser eindringt.
Da wir die Gefahr sehen, dass dadurch ein Schaden entstehen könnte, der nicht mehr zu reparieren ist, haben wir unseren Bauträger Anfang Februar dazu aufgefordert, das Gebäude vor weiterer Feuchtigkeit zu schützen. Daraufhin wurden vom Dachdecker ein paar Arbeiten zum Schutz des Gebäudes durchgeführt, die aus unserer Sicht jedoch bei Weitem nicht ausreichten. Der Bauträger ließ zudem durch den Dachdecker schriftlich bestätigen, dass im Gebäude keine Feuchtigkeit festzustellen sei - dies empfinden wir als bodenlose Frechheit.
Da unser Bauträger danach keine weiteren Maßnahmen zum Schutz des Gebäudes veranlaßt hat, und wir uns sehr unsicher sind, wie es um den Zustand des Gebäudes bestellt ist, haben wir unseren Qualitätsprüfer beauftragt, eine Feuchtigkeitsmessung vorzunehmen.
Diese Messung wurde dann gestern endlich durchgeführt. Wir mussten so lange warten, da für eine korrekte Messung der Feuchtigkeit die Temperaturen ein paar Tage über 0°C liegen sollten.
Wir haben während der Messung schon feststellen müssen, dass die Feuchtigkeit in einigen Wänden ein Vielfaches über den normalen Werten lag.
Nach bisheriger Auskunft unseres Qualitätsprüfers muss das Gebäude, nach dem das Dach neu gedeckt und abgedichtet ist, mindestens 3 bis 4 Wochen mit Trocknungsgeräten vollständig getrocknet werden. Vorher dürfen keine weiteren Arbeiten (insbesondere Putz und Trockenbau) durchgeführt werden.
Das endgültige Messprotokoll werden wir dann nächste Woche bekommen.
Dadurch rückt unser Einzugstermin nochmals 4 Wochen nach hinten.
Wir sind echt sauer auf unseren Bauträger und wir sind uns noch nicht sicher, wie wir jetzt weiter vorgehen sollen.
Wir hoffen nur, dass wir ganz bald bessere Nachrichten mitteilen können.
PS:
Der Bauschutt liegt, entgegen allen Versprechen, heute immer noch auf der Baustelle herum.